2011 10.15. Blockflötenorchester der Musikschule ist langesweit das Zweitbeste in seiner Kategorie Drucken

Grandioser Erfolg für das 22-köpfige Blockflötenorchester der Musikschule unter Leitung von Silke Meyer 
beim Landesentscheid des Deutschen Orchesterwettbewerbs am 15.10.2011 in Paderborn.


Das Zweitbeste Blockflötenorchester in Nordrhein-Westfalen kommt aus der Kreisstadt.

Beim 8. Landesorchesterwettbewerb hat das 22-köpfige Ensemble unter der Leitung von Silke Meyer am Wochenende (15./16.10.) 24,7 von 25 möglichen Punkten erreicht und  mit "Hervorragendem Erfolg" teilgenommen.

„Als Zweitplazierte ihrer Kategorie treten sie nun 2012 als Optionsorchester für den deutschen Orchesterwettbewerb 2012 möglicherweise in Hildesheim auf“, erklärt Musikschulleiter Bernd Mertens.
Er ist begeistert vom umwerfenden Ergebnis. „Erstmals hat eines unseres Ensembles eine so grandiose Platzierung erreicht. Das bestätigt den Qualität der Arbeit unserer Musikschule, besonders in der Flötenklasse von Frau Meyer!“


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Das Blockflötenorchester der Musikschule hatte sich in der „Offenen Kategorie“ gemeldet und spielte damit gegen Orchester und Ensembles, die nicht einem festen Typus Orchester (z.B. Sinfonieorchester, Blasorchester oder ähnlichen) untergeordnet waren.
Hier traten sie dann gegen eine „Steel Band“, andere Blockflötenorchester, Saxophonorchester und „Rockorchester“ an und bewiesen ihre Standfestigkeit in Klang, Intonation, Zusammenspiel und Interpretation.

In der Paderhalle durfte das Coesfelder Blockflötenorchester einen Ausschnitt seines Programms im von Herbert Feuerstein moderierten Preisträgerkonzert vortragen.
"Überstanden und viel gelernt", ächzte Herbert Feuerstein nach dem  Preisträgerkonzert, "und es war eine Freude, so viele begabte junge Leute rundum zu erleben."
Herbert Feuerstein moderierte mit seinem gewohnt hintersinnigen Sarkasmus das Konzert am 15. Oktober in der Paderhalle, in dem sich neun Orchester aus dem Wettbewerb präsentierten.

"Die Anmeldezahl dieses Wettbewerbs und die Qualität der Musik zeigen, dass die Laienmusikförderung des Landes NRW Früchte trägt," stellte Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer in seiner Ansprache fest.
Alle vier Jahre richtet der Landesmusikrat den Landesorchesterwettbewerb aus.
70 Orchester mit 2.000 Musikerinnen und Musikern haben dieses Jahr in den Kategorien Streich-, Blas-, Zupf-, Akkordeon-, Kinderorchester und Orchester der offenen Kategorie teilgenommen.

Das Blockflötenorchester der Musikschule ist nun als „Optionsorchester“ in der Lage, 2012 am Bundeswettbewerb in Hildesheim für Nordrhein-Westfalen anzutreten, wenn in den anderen Bundesländern in dieser Kategorie keine ersten Preisträger (25 Punkte) ausgelobt werden.
In diesem Fall würden die Coesfelder mit den ersten Gewinnern aus NRW zusammen unser Bundesland vertreten.
Ein tolles Ergebnis!


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Deutscher Orchesterwettbewerb:

Der Deutsche Orchesterwettbewerb (DOW) richtet sich an Laienorchester aus den Bereichen der sinfonischen Musik, der Zupf-, Blas-, Akkordeonmusik und des Jazz.
Durch Vergleich und Erfahrungsaustausch möchte der Wettbewerb den Leistungsstandard von Orchestern stärken und anheben.
Mit dieser Art von musikalischem Treffen wird zugleich die kulturpolitische Bedeutung und Vielfalt des Orchestermusizierens im Laienbereich bewusst gemacht.
Neben der Wettbewerbsveranstaltung bildet die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt. Ergänzend zum Wettbewerb tragen Stipendien und Fortbildungsveranstaltungen für Orchesterdirigenten, Tondokumentationen, Literaturlisten und Kompositionsaufträge dazu bei, die gesteckten Ziele zu erreichen.
Dem Wettbewerb auf Bundesebene (2004, 2008, 2012) gehen in allen Bundesländern Auswahlverfahren voraus, die von den Landesmusikräten durchgeführt werden. Interessierte melden ihr Orchester zum Wettbewerb des Bundeslandes an, in dem es seinen Sitz (bzw. Schwerpunkt seiner Proben- und Konzerttätigkeit) hat.
Neben dem Deutschen Musikrat richten die Landesmusikräte in Verbindung mit den Fachverbänden und der ARD den DOW aus. Er wird finanziell getragen vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.