2011 11.13. "Vom Tuten und Schlagen" Konzert zum Schuljubiläum Drucken

Konzert des Fachbereiches Blas- und Schlaginstrumente am Sonntag, 13.11.2011, 11:00 Uhr, Kammermusiksaal im WBK, Osterwicker Straße 29


40 Jahre erfolgreiche Musikerziehung feiert die Musikschule mit mehreren Konzerten im Jubiläumsjahr 2011/12.
„Wir stellen unsere Fachbereiche vor“, erklärt Leiter Bernd Mertens.
Am Sonntag, 13.11, gestaltet der Fachbereich Blas- und Schlagzeuginstrumente den Auftakt.
Um 11.00 Uhr beginnt das Konzert im Kammermusiksaal des WBK, Osterwicker Straße 29.
Es demonstriert die Vielseitigkeit der Blas- und Schlaginstrumente.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, anschließend sind auch Beratungsgespräche möglich.

Das Blechbläsertrio „Klar Ton“ wird unter Leitung von Christa Enseling-Korkusuz die Fanfare Marsch von V. Shelukov W. Beeler sowie „Jupiter Hymn“ von G. Holst arrangiert von R. van Beringen darbieten. 
Danach gehört die Bühne den Klarinetten. Imke Abel, Antonia Reimer und Anna Meng werden mit ihrer Dozentin Sarah Kim „Ashgrove“ von R. Mauz interpretieren.
Aus dem „Konzert VI op. 15 Nr. 6 für fünf Flöten“ spielt sodann ein Quintett unter Leitung von Gesa Wulfhorst das Allegro von J. Bodin de Boismortier.
Dabei treten Iris Krampe, Joana Kleine Jäger, Theresa Fedder und Julia Freckmann mit Dozentin Gesa Wulfhorst auf. 
Mit Pavanne und Gaillarde von C. Gervaise verschaffen sich dann die Trompeten Gehör.
Bernd Mertens selber leitet das Quartett mit Franca Schulenkorf, Gunnar Lauen und Jan-Paul Uppenkamp.
Mozart wird auch nicht fehlen. Den wohl bekanntesten Komponisten interpretiert Arndt Winkelmann mit seinem Bläsertrio und selbst arrangiertem Material (Kontretanz, Divertimento).  


Bekannte Ohrwürmer wie „I have a dream“, „Dancing Queen“  oder „Thank you for the music“ lässt schließlich der Klarinettenchor, angeleitet von Sarah Kim erklingen.
Was fehlt noch? Richtig, Percussion.
Die Schlagzeuger unter Leitung von Martin Klusmann interpretieren „Mood“ von W. Schmitz und Sambaco und Movi Rock von G. della Monica.
„Aus Sonne, Mond und Sterne“ von F. Göttsche-Niessner spielt sodann das Querflötenensemble von Gesa Wulfhorst.
Den fulminanten Konzertabschluss gestaltet das Blockflötenensemble von Silke Meyer, das erst kürzlich den zweiten Platz im Orchesterwettbewerb errungen hat. „Indian Summer“ lautet das zum Wetter hervorragend harmonierende Stück.

„Im Gegensatz zu anderen Musikschulen, die sich auf bestimmte Schwerpunkte festgelegt haben, war es uns immer wichtig, die instrumentale und vokale Vielfalt zu bewahren und somit alle Möglichkeiten bereit zu stellen“, erklärt Bernd Mertens.
Sein Fachbereich der Blas- und Schlaginstrumente ist nochmals in die Teilbereich Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente und Schlagzeuginstrumente aufgeteilt.

Zurzeit betreuen 19 Fachkollegen die einzelnen Instrumentalfächer:

Blockflöte: Silke Meyer, Gerburg Willing, Annette Lübbert, Stefanie Bloch, Christa Enseling-Korkusuz;
Querflöte
: Gesa Wulfhorst, Dr. Susanne Farwick;
Oboe: Stefanie Bloch;
Klarinette: Sarah Kim;
Saxophon: Alexander Nikolaev, Nikolaus Klein, Sarah Kim;
Fagott: Arndt Winkelmann;
Trompete: Bernd Mertens, Sabine Fröhlich, Christof Niehoff, Christa Enseling-Korkusuz;
Waldhorn: Crista Enseling-Korkusuz; 
Tenorhorn, Euphonium: Bernd Mertens, Alvaro Vado;
Posaune: Alvaro Vado;
Tuba: Bernd Mertens und
Schlagzeug: Martin Klusmann, Ralf-Bernd Brinkmann, Tobias Götzinger.  
 


Zum Thema:

Fachbereich Blas- und Schlaginstrumente der Musikschule Coesfeld, Billerbeck, Rosendahl


Holzblasinstrumente

250 Schüler spielen zurzeit Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon oder Fagott. Im Allgemeinen beginnen die Schüler von 7 bis 10.
Das ideale Einstiegsalter beim Fagott liegt zwischen 11 und 15 Jahren, wobei auch hier in einzelnen Fällen ein früherer Anfang möglich ist.
Ein späterer Beginn ist auf allen Instrumenten möglich. Auch Erwachsenen sind hier in der Regel keine Grenzen gesetzt.
Die Einsatzbereiche der  Blockflöte sind breit gefächert und spiegeln sich in der Musikschularbeit wider. Es ist ein ideales Startinstrument, bietet indes auch fortgeschrittenen Schülern Literatur unterschiedlichster Epochen, um solistisch oder kammermusikalisch zu arbeiten.




Blechblasinstrumente

110 Schüler erlernen das Trompete spielen oder auch tiefe Blechblasinstrumente wie Posaune, Tenorhorn oder Euphonium.
Die Trompete ist bestens für einen Beginn direkt nach der Musikalischen Früherziehung oder Grundausbildung geeignet.
Die Musikschule Coesfeld war eine der ersten Schulen, die zu einem Einstieg sehr junger Kinder anregte. Erstmals in der Bundesrepublik führte sie mit den Musikschulen Detmold und Paderborn ein Projekt durch, bei dem Fünfjährige auf  „Taschentrompeten“ und kleinen Kinderhörnern zu musizieren begannen.
Durch eine gezielte Frühpädagogik ergeben sich sowohl gute musikalische Ergebnisse, als auch gesundheits- und entwicklungsfördernde Elemente für die jungen Menschen.
Der erfreuliche Anstieg der tiefen Blechblasinstrumente, wie Posaune, Tenorhorn, Euphonium ist ein wesentlicher Hinweis auf die Herausbildung eines neuen Bewusstseins und das Wachsen der Popularität, gerade für die Orchesterarbeit.




Schlagzeug

Im Fach Schlagzeug, werden zurzeit 75 Schüler sowohl einzeln, als auch in 2er-Gruppen und  im Klassenunterricht  unterrichtet.
In besonderen Fällen werden zu Beginn auch 3er Gruppen gebildet, wobei das Einstiegsalter zwischen 6 und 7 Jahren liegt.
Wenn eine gewisse rhythmische Begabung erkennbar und motorische Fähigkeiten vorhanden sind, ist natürlich auch ein „Quereinstieg” zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Der Unterricht beginnt üblicherweise mit Spiel- und Koordinationsübungen auf „körpereigenen Percussioninstrumenten” (Hände, Füße, ...) und Handtrommeln (Congas, Bongos), sowie dem Erlernen der kleinen Trommel. Später kommen dann das kombinierte Schlagzeug (Drumset), die Stabspiele (Mallets: Xylophon, Glockenspiel ...), und die Pauken hinzu.





Hier einige Konzertfotos: